"Chameleon is an extremely versatile theme with a myriad of options and styles"

Aliquam venenatis enim in mi iaculis in tempor lectus tempor et convallis erat pellentesque

CentOS 6.3

Linux ist als Betriebssystem mittlerweile stark verbreitet und hat sich in unterschiedlichsten Bereichen längst durchgesetzt. Vor allem bei versierten Computernutzern und in professionellen Anwendungen ist Linux kaum noch weg zu denken. Dabei schätzen die Nutzer zum einen den riesigen Funktionsumfang und die individuelle Anpassungsfähigkeit sowie auf der anderen Seite die niedrigen Kosten der Software. Denn Linux ist eine Open Source Software und zum Teil völlig kostenlos erhältlich. Allerdings gibt es auch so genannte kommerzielle Linux Distributionen, die das Betriebssystem zum Kauf anbieten und dafür professionellen Support und Kontinuität liefern. Eine der bekanntesten professionellen Linux Distributionen ist Red-Hat Linux, das gerade in Unternehmen sehr weit verbreitet ist. Möchten Sie allerdings kein Geld für eine Red-Hat Distribution ausgeben, aber dennoch die Funktionen von Red-Hat einsetzen, bietet sich für Sie CentOS 6.3 an. Dies ist ein fast 100 Prozent kompatibler Nachbau der aktuellen Red-Hat Distribution, den Sie kostenlos aus dem Internet downloaden können. Allerdings müssen Sie auf einen professionellen Support verzichten, können aber alle Anwendungen, die auch auf einer Red-Hat Distribution laufen, nutzen. Im Folgenden ein kurzer Überblick über die aktuelle CentOS 6.3 Version.

Der Funktionsumfang von CentOS 6.3

Das Entwicklerteam strebt bei CentOS die hundertprozentige Kompatibilität zur Vorlage Red-Hat an. So sind bis auf wenige Ausnahmen alle Funktionen aus dem Original auch in CentOS vorhanden. Zudem ist es binärkompatibel zum Red-Hat Enterprise Linux, was bedeutet, dass gleiche Software auf beiden Systemen genutzt werden kann und zuvor nicht durch den Nutzer neu kompiliert werden muss.

Die Neuerungen von CentOS 6.3

Die aktuellste CentOS Version lehnt sich, an die Red-Hat Distribution RHEL 6.3 an und hat fast gleiche Neuerungen zu bieten wie das Original. Das freie Office Paket OpenOffice 3.2 wurde gegen den Nachfolger LibreOffice 3.4 ausgetauscht. Auch ein ganzer Schwung an Hardwaretreibern wurde aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Vor allem auch die neuen Virtualisierungstools von Red-Hat sind nun ebenfalls in CentOS enthalten.

Unterschiede zwischen CentOS und Red-Hat

Natürlich wird man niemals eine 100-prozentige Kompatibilität zum Original erreichen. Sie werden allerdings erstaunt sein, wie ähnlich beide Systeme funktionieren. Allerdings können sich einzelne Anwendungen durchaus unterschiedlich verhalten, da zum Beispiel der optionale Red-Hat Kernel dem aktuellen CentOS nicht beiliegt.

Neuigkeiten aus der Welt von openSUSE

Wenn es bei Linux auf Unterstützung ankommt, dann wird nicht zuletzt mit openSUSE gerechnet. Das openSUSE-Projekt ist dafür bekannt, dass es den Einsatz von Linux-Betriebssystemen fördert, wo immer es nur kann. Auf diese Weise ist eine der größten Linux-Distributionen weltweit entstanden.

Linux Distributationen – Welche gibts?

In der Computerwelt gibt es bereits seit Jahren einen regelrechten Glaubenskrieg der Betriebssysteme. Neben den bekanntesten, Windows und Mac OS, die beide kommerziell sind und von denen letzteres sogar nur auf Apple-Systemen lauffähig ist, gibt es auch noch Linux. Linux basiert auf dem Unix-System, genauso wie Mac OS, was beide Systeme in Grundsätzen recht ähnlich macht. Was Linux hingegen so anders macht als alle anderen Betriebssysteme ist die Open Source Philosophie. So sind die Linux Distributionen kostenlos im Internet erhältlich, der User kann sehr systemnah arbeiten und praktisch auf alle Einzelheiten des Systems selbst zugreifen. Da es aber unzählige verschiedener Distributionen gibt, ist es nicht leicht für den Nutzer, die passende auszuwählen.

 

Die passende Linux Distro finden
Für fast jeden Nutzer, der sich gelegentlich mit dem Thema Betriebssysteme auseinander setzt, ist die Linux Distro Ubuntu ein Begriff. Einsteiger freundlich und mit großem Funktionsumfang ist diese Distribution für so gut wie jeden Nutzer geeignet. Selbst Unternehmen nutzen sie! Es gibt etliche Tutorials und eine große Community, die bei Problemen und Fragen helfen kann. Weniger für Anfänger und mehr für Kenner geeignet ist die sehr stabile, aber auch etwas in die Jahre gekommene Linux Distro Debian ein guter weg. Bei Installation und Wartung wird man weniger stark unterstützt als beispielsweise in Ubuntu, dafür läuft das System seit Jahren problemlos. Außerdem wird Debian im Gegensatz zu einigen anderen Distributionen nicht von Firmen betrieben, sondern basiert lediglich auf der Mitarbeit von Freiwilligen aus der ganzen Welt.

Für speziellere Ansprüche
Wer beispielsweise lieber auf dem Computer spielen möchte, für den lohnt sich ein Blick auf Ultimate Linux Gamer. Auf der DVD werden bereits einige kostenlose Spiele mitgeliefert und über das enthaltene “PlayOnLinux” lassen sich verschiedene Windows Anwendungen auf dem Rechner installieren. Sabayon Linux hingegen lässt sich stark an den jeweiligen Rechner anpassen, zusätzlich wird das XBMC Media Center mitgeliefert. Verschiedene Versionen erlauben verschiedene Grade der persönlichen Anpassung, wobei die Core Version ganz klar an Erfahrene Linux-Nutzer gerichtet ist. Sie bietet die Möglichkeit das System ganz nach den eigenen Vorstellungen aufzubauen. Neben diesen Linux Distributionen gibt es im Prinzip noch hunderte andere, die für jeden Nutzer die passenden Features bieten dürften.

OpenLDAP für Linux

OpenLDAP ist, wenn man so will, das Linux Gegenstück zum Microsoft Verzeichnisdienst Active Directory, welcher gleichermaßen eine LDAP-Implementation ist. Das Kürzel LDAP steht für Lightweight Directory Access Protocol. Wie der Name bereits impliziert handelt es sich dabei um ein einfaches Client-Server Protokoll für den Zugriff auf Verzeichnisdienste, speziell X.500-basierte Verzeichnisdienste. LDAP läuft über TCP/IP oder andere verbindungsorientierte Übertragungsdienste. LDAP wird in RFC2251 “The Lightweight Directory Access Protocol (v3)” definiert.

 

Aufgabe und Funktion von OpenLDAP
Ein Verzeichnis im LDAP-Kontext ähnelt einer gewöhnlichen Datenbank, enthält aber tendenziell mehr beschreibende, auf entsprechenden Attributen basierende Informationen. Die enthaltenen Daten werden im Allgemeinen weitaus häufiger gelesen, als dass in das Verzeichnis geschrieben wird. Directories sind dahingehend optimiert, möglichst schnell auf gehäuft auftretende Nachschlage- oder Suchoperationen zu reagieren. Meist verfügen sie über Mittel und Wege, die enthaltenen Informationen möglichst breit zu replizieren, um eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit bei gleichzeitig schnellen Antwortzeiten zu gewährleisten.

Download und Installation von OpenLDAP für Linux
Das OpenLDAP Software Packlage enthält den Standalone LDAP Daemon slapd, sowie slurpd, den zugehörigen Standalone Update Replication Daemon. Sobald dessen Anforderungen hinsichtlich bereits installierter Software Komponenten erfüllt sind, müssen zunächst die notwendigen Konfigurationseinstellungen auf LDAP für Linux angewandt werden. Im Anschluss erfolgt das Making des Software-Pakets, und schließlich die Installation und Inbetriebnahme. Nach dem Download der müssen Sie die heruntergeladene Distribution aus der komprimierten Archiv-Datei entpacken und in das Wurzelverzeichnis des entpackten Archivs wechseln:

gunzip -c openldap-OLVERSION.tgz | tar xf -
cd openldap-OLVERSION

OLVERSION ist hierbei mit dem Versionsnamen des jeweiligen Release zu ersetzen. Nun sollten Sie sich die enthaltenen Dokumente README und INSTALL durchlesen und die darin enthaltenen Informationen hinsichtlich Software Voraussetzungen und Installationsprozedur zur Kenntnis nehmen und mit dem jeweiligen System, auf dem OpenLDAP installiert werden soll, abgleichen.

Benötigte Software für die Installation von OpenLDAP
OpenLDAP Software basiert auf verschiedenen, von Dritten zur Verfügung gestellten Software Paketen. Abhängig von der Funktionalität, die Sie von OpenLDAP erwarten, müssen Sie gegebenenfalls weitere Software Komponenten installieren bevor Sie mit der eigentlichen Installation des Verzeichnisdienstes beginnen können. Eine Liste der erforderlichen Pakete findet sich im README Dokument der entpackten LDAP Distribution. Installieren Sie alle dort aufgeführten Packages entsprechend der beigefügten Hinweise zur Installation.

VNC für Linux

Hinter der Abkürzung VNC verbirgt sich der Begriff Virtual Network Computing und bezeichnet eine Software, mit der man fremde Rechner fernsteuern bzw. sich den Desktop des entfernten Rechners am eigenen Bildschirm anzeigen kann. VNC fällt damit in die Kategorie der Remoteadministrationsprogramme. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Softwaredistributionen von VNC, viele davon mit kostenloser GNU Lizenz, einige auch kostenfrei. Die bekanntesten VNC Versionen sind RealVNC, TightVNC und UltraVNC. Die große Stärke gegenüber anderen Programmen ist, dass man VNC als plattformunabhängig bezeichnen kann, da die Software so gut wie für alle derzeit gängigen Betriebssysteme verfügbar ist. Selbst die verschiedenen Smartphone Betriebssysteme bilden hier keine Ausnahme.

 

Die Funktionsweise von VNC für Linux
Natürlich sind auch für Linux VNC Versionen verfügbar. Alle haben gemeinsam, dass es sich um Client-Server basierende Kommunikation handelt. D.h. es gibt jeweils eine Client- und eine Serverversion von VNC. Die Serverversion läuft auf dem Rechner, der ferngesteuert werden soll, die Client Version dient zur Fernsteuerung selbst. In der Regel installiert man allerdings beide Versionen auf einem Rechner. So auch bei VNC für Linux.

Wie setzt man VNC zur Remoteadministration ein
Möchte man nun einen Rechner fernsteuern, muss zunächst der VNC Server dort gestartet werden. In der Regel konfiguriert man auch ein Passwort, damit der Zugang vor fremden Fernsteuerversuchen gesichert ist. Nun kann man auf dem eigenen Rechner den VNC Client starten und sich über die IP-Adresse des entfernten PCs verbinden. Nach Eingabe des Passworts, bekommt man nun den Bildschirm dieses Rechners angezeigt und kann diesen bedienen als säße man selbst davor.

Die benötigte Netzwerkkonfiguration
Eine gewisse Hürde stellt allerdings oft die Netzwerkkonfiguration dar. Da in der Regel die Internetrouter keinen Verbindungsversuch von außen zulassen, muss man vor der Nutzung von VNC eine entsprechende Portweiterleitungsregel einrichten. Am besten tut man dies auf dem eigenen Router, da man hier den besten Zugriff hat. Den eigenen Client lässt man dann im Client-Listen-Mode laufen und bittet den entfernten Nutzer mit seinem Server eine Verbindung aufzubauen. Dadurch wird auf dem Remote-Router keine Portweiterleitung benötigt, da ausgehende Verbindungen in der Regel erlaubt sind. Für den Verbindungsaufbau vom Remote-Rechner aus gibt es so genannte Single-Click-Lösungen, bei denen der Nutzer den Verbindungsaufbau mit einem einzigen Mausklick starten kann. Alle weiteren benötigten Infos und Konfigurationen sind bereits im Single-Click-Modul vorkonfiguriert.

CAD Programme unter Linux

Die Installation von Linux als Betriebssystem ist einfach und ermöglicht dem Benutzer vielfältige Kombinationen, in denen er mit Mutimedia Tools, Textverarbeitung und Tabellenprogramme so verbinden kann, wie er es für seine täglichen Notwendigkeiten braucht. Schwieriger wird es jedoch, wenn eine bestimmte Software, wie zum Beispiel ein AutoCad Programm zum Einsatz gebracht werden soll. Die Programme, die auf eine Windows Umgebung zugeschnitten sind, können in der Regel nicht mit Linux genutzt werden. Darum sollten Linux Benutzer sich für eine Reihe von Linux Cad Programmen interessieren.

 

Linux CAD zum Downloaden
Linux Benutzer haben heute die Möglichkeit, ein CAD Programm, das für ihr Betriebssystem geeignet ist, ganz einfach über das Internet downzuloaden. Dabei kann man zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten aussuchen. Viele dieser Linux Cad Programme können kostenlos vom Internet heruntergeladen werden. Sie gewähren dem Benutzer die Möglichkeit, Zeichnungen anzufertigen. Viele Versionen sind auch für Anfänger geeignet und man kann sich in kurzer Zeit relativ leicht in die Programme einarbeiten. Layouts und Schaltpläne, sowie andere Zeichnungen lassen sich in 2D und auch in 3D erstellen. Diese Linux Cad Programme eignen sich für viele Anwendungen und dienen auch dazu, sich mit CAD Programmen vertraut zu machen.

Professionelle CAD Programme für Linux
Es sind viele umfangreiche Linux CAD Lösungen auf dem Markt, die sich für den professionellen Bereich eignen. Sie verfügen über 3D-Renderer, DWG-Unterstützung, dynamischer Bemaßungsanzeige, AutoLISP und einem Script-Rekorder. Gleichfalls können PDF Dateien eingefügt werden. Für diese Programme kann man in der Regel eine Demo Version herunterladen, so dass man sich vor dem Kauf genau über die Leistungsweise der Software informieren kann. Diese Demos kann man für dreißig Tage testen und sich somit ein gutes Bild davon machen, ob einem das Programm zusagt, bevor man sich für diese Investition entscheidet.

Linux Cad wird in vielen Bereichen eingesetzt
Cad Programme sind heute in vielen Branchen ein Plus, das viele Arbeiten schneller und präziser gestaltet. In Architektur, Maschinenbau oder Platinenlayout haben Cad Programme schon lange ihren Platz. Aber auch in den Bereichen von Statistik, Mathematik und Chemie haben heute viele Benutzer ein Linux System installiert und können mit dem Linux Cad eine wertvolle Erweiterung ihrer Software Programme vornehmen.

Midnight Commander – Dateimanager mit vielen Extras

Der Midnight Commander, kurz auch mc genannt (mit diesem Befehl wird er auch von der Konsole aus aufgerufen), ist ein unverzichtbares Hilfsmittel jedes Linux-Admin und Users, der mit der Kommandozeile arbeitet. Er benötigt keine grafische Oberfläche, sondern läuft auf dem Terminal und stellt trotzdem eine überwältigende Vielzahl von Optionen zur Verfügung. Er wurde analog zu dem unter Windows gebräuchlichen Norton Commander entwickelt.

 

Aufbau und Struktur des Midnight Commander
Anders als viele der Dateimanager mit grafischer Oberfläche besitzt der Midnight Commander einen zweigeteilten Bildschirm. Auf der linken Seite wird ein Verzeichnis mit den dazu gehörenden Dateien gezeigt, auf der rechten Seite befindet sich ein anderes Paneel mit einem weiteren Verzeichnis. Durch diese Anordnung wird ein einfaches Kopieren, Löschen, Vergleichen und Arbeiten mit mehreren Ordner möglich. Zwischen den Paneelen wird mit der Tab-Taste gewechselt, die am häufigsten gebrauchten Funktionen können über die F-Tasten aufgerufen werden. Die Kurzbeschreibung der einzelnen Nummern ist ganz unten am Bildschirm eingeblendet. Besonders komfortabel ist jedoch die Bedienung mit der Maus, die durch die Installation der Schnittstelle GPM möglich wird. Auf diese Weise lässt sich der Midnight Commander fast genau so einfach wie seine grafischen Pendants bedienen.

Extras und Zusatzfunktionen
Eine der Vorteile des Programms ist seine Vielseitigkeit. So kann durch verschiedene Verzeichnisse gescrollt werden, während unten immer noch eine Konsole zum Eintippen von Befehlen zur Verfügung gestellt wird. Über Menus sind verschiedene Optionen abrufbar, darunter z.B. das Packen und Entpacken von Dateien und Verzeichnissen oder die Suche nach Namen entweder global oder im lokalen Ordner. Ebenfalls besonders bemerkenswert ist der in dem Dateimanager integrierte Editor, der es ermöglicht, aus den Fenstern heraus auf einfache Weise Konfigurationsdateien umzuschreiben oder Notizen zu erstellen. Diese Möglichkeit ist besonders für Anwender hilfreich, die mit den für ihre Komplexität und Unbedienbarkeit berüchtigten Texteditoren VI und VIM Probleme haben. An weiteren Funktionen weist der Midnight Commander umfangreiche Zugriffsmöglichkeiten auf Netzwerke auf, so z.B. der einen ftp-Client. Einer der unschlagbaren Vorteile ist, dass ebenfalls über Netzwerk und insbesondere über die Secure Shell (SSH) auf den Commander zugegriffen werden kann. Er bietet somit ein Universalwerkzeug für Server ohne eine grafische Administration wie Webmin, Plesk oder Direct Admin.

HTTP Tunnel – Firewall umgehen mit Linux

Eine Firewall blockt die Verbindungen eines Rechners aus einem Netzwerk in ein anderes ab. Dazu sperrt sie bestimmte Netzwerkadressen oder lässt Verbindungen nur über gewisse Ports zu. Eine gängige Lösung, diese Sperre zu umgehen, stellen Tunnel dar. Bei dieser Vorgehensweise werden Protokolle über offene Ports umgeleitet und vom Server wieder auf den ursprünglichen Port zurück gelenkt.

 

Weiterleitungen von Ports und Tunnel
Will ein User eine Firewall umgehen, so wird er zuerst versuchen, einen gesperrten Port auf einen geöffneten umzuleiten (Port Forwarding). Auf der Serverseite wird der Port dann entweder in der Konfiguration umgestellt oder von demselben Programm wieder auf den Ausgangsport verwiesen. Der am häufigsten benutzte Port dafür ist Http mit der Nummer 80, auf dem sowohl Webserver wie Apache als auch die Clients wie die gängigen Browser Firefox, Internet Explorer und Opera laufen. Dies funktioniert jedoch nur, wenn die Firewall die Daten nicht analysiert (sniffing). In einem solchen Fall wird sie sie zurückweisen, weil die Daten nicht mit dem HTTP-Protokoll konform sind, und es kommt keine Verbindung zustande. In einem solchen Fall ist es notwendig, einen HTTP Tunnel zu nutzen. Sie konvertieren die Daten in ein den Regeln entsprechendes Format. Die dadurch erzeugten Pakete können die Firewall problemlos passieren, der Server wandelt sie wieder in ihre ursprüngliche Form zurück und sendet sie weiter.

Für Tunnel geeignete Programme
Es gibt Programme, die bereits einen Tunnel fest in ihrem Befehlssatz eingebaut haben. Dazu gehört zum Beispiel die in allen Linuxdistributionen vertretenen und allgemein verbreiteten Pakete OpenSSH und OpenVPN. Hier wird das Tunneln eines beliebigen Ports durch das einfache Anhängen von Optionen ermöglicht, andere Programme können dann im lokalen Netzwerk auf den entsprechenden Dienst zugreifen. Speziell für den Einsatz mit HTTP konzipiert sind hingegen andere Anwendungen, unter denen der GNU HTTP Tunnel den prominenteste Vertreter darstellt. Er ist speziell auf die Verwendung mit restriktiven Firewalls ausgerichtet und verbindet eine einfache Konfiguration mit hoher Effizienz. Darüber hinaus ermöglicht er auch Verbindungen über Proxyserver zu dem angewählten Zielrechner. Eine weitere Lösung ist das Programm HTTP Tunnel, das trotz des fast gleichlautenden Namens eine eigenständige Entwicklung ist. Es ist in Perl geschrieben, zusätzlich gibt es eine Version in PHP für Webserver und für Windows bereits kompilierte Binaries.

DansGuardian – Der Contentfilter

Ein Contentfilter – das Wort “Content” stammt aus dem Englischen und bedeutet “Inhalt” – sperrt bestimmt Webseiten, die beispielsweise anstößige, illegale oder jugendgefährdende Informationen enthalten. Er ist konfigurierbar und ermöglicht die Kontrolle über Webseiten und Emails. Gefiltert wird beim Auftreten bestimmter Wörter, typischer Wortgruppen, Bilder oder Links.

 

Textkontrolle mit Wörterbuch
Der Web-Contentfilter Dansguardian ist eine Software, die in C++ für Linux/Unix-Server programmiert wurde. Zumeist wird der Contentfilter einem Proxy-Server, beispielsweise Squid, vorgeschaltet. Er ist einfach zu installieren und arbeitet schnell. Im Softwarepaket sind das Programm Dansguardian, ein Wörterbuch und eine Konfigurationsdatei enthalten. Zuerst prüft der Dansguardian, ob die Dateiendung des angeforderten Files erlaubt ist. Weiter untersucht er den Mimetype, ob dieser erlaubt ist. Danach durchsucht das Programm die in der Webseite enthaltenen Text nach den Wörtern, die im Wörterbuch enthalten sind. Zeitgleich addiert es die Bewertung für das entsprechende Wort. Nach Erreichen einer bestimmten Anzahl – die Schmerzgrenze – wird ein vorher definiertes HTML-File auf dem Bildschirm des Client-Computers angezeigt.

Konfigurierbarer Cache
Webseiten, die ausdrücklich erlaubt sind – serverseitig oder clientseitig – werden ungeprüft an den Browser gesendet. Das Wörterbuch selbst ist eine ASCII-Datei und kann vom Administrator editiert werden. Gesperrte URL’s können ebenfalls eingetragen werden. Webseiten, die akzeptiert worden sind, befinden sich in einem konfigurierbaren Cache. Das Logbuch für den DansGuardian wird in der Datei access.log geführt. Die aktuelle Version des DansGuardian 2.12.0.0 ist seit 2011 auf dem Markt.

Was ist Debian

Das Debian-Projekt wurde durch Ian Murdock am 16. August 1993 ins Leben gerufen. Heute arbeiten über 1000 Personen mit, die das System zusammenstellen. Debian ist eine der wenigen Distributionen, die sich selbst GNU/Linux nennen (siehe GNU/Linux-Namensstreit). Das Debian-Projekt folgt damit der Auffassung der Free Software Foundation, dass das Linux genannte Betriebssystem eine Variante des GNU-Systems ist. Debian-Entwickler kann jeder werden, der das sogenannte New-Maintainer-Verfahren erfolgreich durchläuft, das die Bewerber unter anderem darauf testet, ob sie die Ideologie des Projekts teilen.

Der Name der Distribution leitet sich von den Vornamen des Debian-Gründers Ian Murdock und seiner Ex-Frau Deborah ab.

Das System ist bekannt für seine Paketverwaltung Dpkg und dessen Frontend APT. Mit diesen ist es möglich, alte Versionen von Debian GNU/Linux durch aktuelle zu ersetzen oder neue Softwarepakete zu installieren. Sie sind ebenfalls dafür zuständig, alle von einem Programm benötigten Abhängigkeiten aufzulösen, also alle Programmpakete zu laden und zu installieren, welche die gewünschte Software benötigt.

CentOS 6.3

Linux ist als Betriebssystem mittlerweile stark verbreitet und hat sich in unterschiedlichsten Bereichen längst durchgesetzt. Vor allem bei versierten Computernutzern und in professionellen Anwendungen ist Linux kaum noch weg zu denken. Dabei schätzen die Nutzer zum einen den riesigen Funktionsumfang und die individuelle Anpassungsfähigkeit sowie auf der anderen Seite die niedrigen Kosten der Software. Denn Linux ist eine Open Source Software und zum Teil völlig kostenlos erhältlich. Allerdings gibt es auch so genannte kommerzielle Linux Distributionen, die das Betriebssystem zum Kauf anbieten und dafür professionellen Support und Kontinuität liefern. Eine der bekanntesten professionellen Linux Distributionen ist Red-Hat Linux, das gerade in Unternehmen sehr weit verbreitet ist. Möchten Sie allerdings kein Geld für eine Red-Hat Distribution ausgeben, aber dennoch die Funktionen von Red-Hat einsetzen, bietet sich für Sie CentOS 6.3 an. Dies ist ein fast 100 Prozent kompatibler Nachbau der aktuellen Red-Hat Distribution, den Sie kostenlos aus dem Internet downloaden können. Allerdings müssen Sie auf einen professionellen Support verzichten, können aber alle Anwendungen, die auch auf einer Red-Hat Distribution laufen, nutzen. Im Folgenden ein kurzer Überblick über die aktuelle CentOS 6.3 Version.

Der Funktionsumfang von CentOS 6.3

Das Entwicklerteam strebt bei CentOS die hundertprozentige Kompatibilität zur Vorlage Red-Hat an. So sind bis auf wenige Ausnahmen alle Funktionen aus dem Original auch in CentOS vorhanden. Zudem ist es binärkompatibel zum Red-Hat Enterprise Linux, was bedeutet, dass gleiche Software auf beiden Systemen genutzt werden kann und zuvor nicht durch den Nutzer neu kompiliert werden muss.

Die Neuerungen von CentOS 6.3

Die aktuellste CentOS Version lehnt sich, an die Red-Hat Distribution RHEL 6.3 an und hat fast gleiche Neuerungen zu bieten wie das Original. Das freie Office Paket OpenOffice 3.2 wurde gegen den Nachfolger LibreOffice 3.4 ausgetauscht. Auch ein ganzer Schwung an Hardwaretreibern wurde aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Vor allem auch die neuen Virtualisierungstools von Red-Hat sind nun ebenfalls in CentOS enthalten.

Unterschiede zwischen CentOS und Red-Hat

Natürlich wird man niemals eine 100-prozentige Kompatibilität zum Original erreichen. Sie werden allerdings erstaunt sein, wie ähnlich beide Systeme funktionieren. Allerdings können sich einzelne Anwendungen durchaus unterschiedlich verhalten, da zum Beispiel der optionale Red-Hat Kernel dem aktuellen CentOS nicht beiliegt.

Neuigkeiten aus der Welt von openSUSE

Wenn es bei Linux auf Unterstützung ankommt, dann wird nicht zuletzt mit openSUSE gerechnet. Das openSUSE-Projekt ist dafür bekannt, dass es den Einsatz von Linux-Betriebssystemen fördert, wo immer es nur kann. Auf diese Weise ist eine der größten Linux-Distributionen weltweit entstanden.

Linux Distributationen – Welche gibts?

In der Computerwelt gibt es bereits seit Jahren einen regelrechten Glaubenskrieg der Betriebssysteme. Neben den bekanntesten, Windows und Mac OS, die beide kommerziell sind und von denen letzteres sogar nur auf Apple-Systemen lauffähig ist, gibt es auch noch Linux. Linux basiert auf dem Unix-System, genauso wie Mac OS, was beide Systeme in Grundsätzen recht ähnlich macht. Was Linux hingegen so anders macht als alle anderen Betriebssysteme ist die Open Source Philosophie. So sind die Linux Distributionen kostenlos im Internet erhältlich, der User kann sehr systemnah arbeiten und praktisch auf alle Einzelheiten des Systems selbst zugreifen. Da es aber unzählige verschiedener Distributionen gibt, ist es nicht leicht für den Nutzer, die passende auszuwählen.

 

Die passende Linux Distro finden
Für fast jeden Nutzer, der sich gelegentlich mit dem Thema Betriebssysteme auseinander setzt, ist die Linux Distro Ubuntu ein Begriff. Einsteiger freundlich und mit großem Funktionsumfang ist diese Distribution für so gut wie jeden Nutzer geeignet. Selbst Unternehmen nutzen sie! Es gibt etliche Tutorials und eine große Community, die bei Problemen und Fragen helfen kann. Weniger für Anfänger und mehr für Kenner geeignet ist die sehr stabile, aber auch etwas in die Jahre gekommene Linux Distro Debian ein guter weg. Bei Installation und Wartung wird man weniger stark unterstützt als beispielsweise in Ubuntu, dafür läuft das System seit Jahren problemlos. Außerdem wird Debian im Gegensatz zu einigen anderen Distributionen nicht von Firmen betrieben, sondern basiert lediglich auf der Mitarbeit von Freiwilligen aus der ganzen Welt.

Für speziellere Ansprüche
Wer beispielsweise lieber auf dem Computer spielen möchte, für den lohnt sich ein Blick auf Ultimate Linux Gamer. Auf der DVD werden bereits einige kostenlose Spiele mitgeliefert und über das enthaltene “PlayOnLinux” lassen sich verschiedene Windows Anwendungen auf dem Rechner installieren. Sabayon Linux hingegen lässt sich stark an den jeweiligen Rechner anpassen, zusätzlich wird das XBMC Media Center mitgeliefert. Verschiedene Versionen erlauben verschiedene Grade der persönlichen Anpassung, wobei die Core Version ganz klar an Erfahrene Linux-Nutzer gerichtet ist. Sie bietet die Möglichkeit das System ganz nach den eigenen Vorstellungen aufzubauen. Neben diesen Linux Distributionen gibt es im Prinzip noch hunderte andere, die für jeden Nutzer die passenden Features bieten dürften.

OpenLDAP für Linux

OpenLDAP ist, wenn man so will, das Linux Gegenstück zum Microsoft Verzeichnisdienst Active Directory, welcher gleichermaßen eine LDAP-Implementation ist. Das Kürzel LDAP steht für Lightweight Directory Access Protocol. Wie der Name bereits impliziert handelt es sich dabei um ein einfaches Client-Server Protokoll für den Zugriff auf Verzeichnisdienste, speziell X.500-basierte Verzeichnisdienste. LDAP läuft über TCP/IP oder andere verbindungsorientierte Übertragungsdienste. LDAP wird in RFC2251 “The Lightweight Directory Access Protocol (v3)” definiert.

 

Aufgabe und Funktion von OpenLDAP
Ein Verzeichnis im LDAP-Kontext ähnelt einer gewöhnlichen Datenbank, enthält aber tendenziell mehr beschreibende, auf entsprechenden Attributen basierende Informationen. Die enthaltenen Daten werden im Allgemeinen weitaus häufiger gelesen, als dass in das Verzeichnis geschrieben wird. Directories sind dahingehend optimiert, möglichst schnell auf gehäuft auftretende Nachschlage- oder Suchoperationen zu reagieren. Meist verfügen sie über Mittel und Wege, die enthaltenen Informationen möglichst breit zu replizieren, um eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit bei gleichzeitig schnellen Antwortzeiten zu gewährleisten.

Download und Installation von OpenLDAP für Linux
Das OpenLDAP Software Packlage enthält den Standalone LDAP Daemon slapd, sowie slurpd, den zugehörigen Standalone Update Replication Daemon. Sobald dessen Anforderungen hinsichtlich bereits installierter Software Komponenten erfüllt sind, müssen zunächst die notwendigen Konfigurationseinstellungen auf LDAP für Linux angewandt werden. Im Anschluss erfolgt das Making des Software-Pakets, und schließlich die Installation und Inbetriebnahme. Nach dem Download der müssen Sie die heruntergeladene Distribution aus der komprimierten Archiv-Datei entpacken und in das Wurzelverzeichnis des entpackten Archivs wechseln:

gunzip -c openldap-OLVERSION.tgz | tar xf -
cd openldap-OLVERSION

OLVERSION ist hierbei mit dem Versionsnamen des jeweiligen Release zu ersetzen. Nun sollten Sie sich die enthaltenen Dokumente README und INSTALL durchlesen und die darin enthaltenen Informationen hinsichtlich Software Voraussetzungen und Installationsprozedur zur Kenntnis nehmen und mit dem jeweiligen System, auf dem OpenLDAP installiert werden soll, abgleichen.

Benötigte Software für die Installation von OpenLDAP
OpenLDAP Software basiert auf verschiedenen, von Dritten zur Verfügung gestellten Software Paketen. Abhängig von der Funktionalität, die Sie von OpenLDAP erwarten, müssen Sie gegebenenfalls weitere Software Komponenten installieren bevor Sie mit der eigentlichen Installation des Verzeichnisdienstes beginnen können. Eine Liste der erforderlichen Pakete findet sich im README Dokument der entpackten LDAP Distribution. Installieren Sie alle dort aufgeführten Packages entsprechend der beigefügten Hinweise zur Installation.

VNC für Linux

Hinter der Abkürzung VNC verbirgt sich der Begriff Virtual Network Computing und bezeichnet eine Software, mit der man fremde Rechner fernsteuern bzw. sich den Desktop des entfernten Rechners am eigenen Bildschirm anzeigen kann. VNC fällt damit in die Kategorie der Remoteadministrationsprogramme. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Softwaredistributionen von VNC, viele davon mit kostenloser GNU Lizenz, einige auch kostenfrei. Die bekanntesten VNC Versionen sind RealVNC, TightVNC und UltraVNC. Die große Stärke gegenüber anderen Programmen ist, dass man VNC als plattformunabhängig bezeichnen kann, da die Software so gut wie für alle derzeit gängigen Betriebssysteme verfügbar ist. Selbst die verschiedenen Smartphone Betriebssysteme bilden hier keine Ausnahme.

 

Die Funktionsweise von VNC für Linux
Natürlich sind auch für Linux VNC Versionen verfügbar. Alle haben gemeinsam, dass es sich um Client-Server basierende Kommunikation handelt. D.h. es gibt jeweils eine Client- und eine Serverversion von VNC. Die Serverversion läuft auf dem Rechner, der ferngesteuert werden soll, die Client Version dient zur Fernsteuerung selbst. In der Regel installiert man allerdings beide Versionen auf einem Rechner. So auch bei VNC für Linux.

Wie setzt man VNC zur Remoteadministration ein
Möchte man nun einen Rechner fernsteuern, muss zunächst der VNC Server dort gestartet werden. In der Regel konfiguriert man auch ein Passwort, damit der Zugang vor fremden Fernsteuerversuchen gesichert ist. Nun kann man auf dem eigenen Rechner den VNC Client starten und sich über die IP-Adresse des entfernten PCs verbinden. Nach Eingabe des Passworts, bekommt man nun den Bildschirm dieses Rechners angezeigt und kann diesen bedienen als säße man selbst davor.

Die benötigte Netzwerkkonfiguration
Eine gewisse Hürde stellt allerdings oft die Netzwerkkonfiguration dar. Da in der Regel die Internetrouter keinen Verbindungsversuch von außen zulassen, muss man vor der Nutzung von VNC eine entsprechende Portweiterleitungsregel einrichten. Am besten tut man dies auf dem eigenen Router, da man hier den besten Zugriff hat. Den eigenen Client lässt man dann im Client-Listen-Mode laufen und bittet den entfernten Nutzer mit seinem Server eine Verbindung aufzubauen. Dadurch wird auf dem Remote-Router keine Portweiterleitung benötigt, da ausgehende Verbindungen in der Regel erlaubt sind. Für den Verbindungsaufbau vom Remote-Rechner aus gibt es so genannte Single-Click-Lösungen, bei denen der Nutzer den Verbindungsaufbau mit einem einzigen Mausklick starten kann. Alle weiteren benötigten Infos und Konfigurationen sind bereits im Single-Click-Modul vorkonfiguriert.

CAD Programme unter Linux

Die Installation von Linux als Betriebssystem ist einfach und ermöglicht dem Benutzer vielfältige Kombinationen, in denen er mit Mutimedia Tools, Textverarbeitung und Tabellenprogramme so verbinden kann, wie er es für seine täglichen Notwendigkeiten braucht. Schwieriger wird es jedoch, wenn eine bestimmte Software, wie zum Beispiel ein AutoCad Programm zum Einsatz gebracht werden soll. Die Programme, die auf eine Windows Umgebung zugeschnitten sind, können in der Regel nicht mit Linux genutzt werden. Darum sollten Linux Benutzer sich für eine Reihe von Linux Cad Programmen interessieren.

 

Linux CAD zum Downloaden
Linux Benutzer haben heute die Möglichkeit, ein CAD Programm, das für ihr Betriebssystem geeignet ist, ganz einfach über das Internet downzuloaden. Dabei kann man zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten aussuchen. Viele dieser Linux Cad Programme können kostenlos vom Internet heruntergeladen werden. Sie gewähren dem Benutzer die Möglichkeit, Zeichnungen anzufertigen. Viele Versionen sind auch für Anfänger geeignet und man kann sich in kurzer Zeit relativ leicht in die Programme einarbeiten. Layouts und Schaltpläne, sowie andere Zeichnungen lassen sich in 2D und auch in 3D erstellen. Diese Linux Cad Programme eignen sich für viele Anwendungen und dienen auch dazu, sich mit CAD Programmen vertraut zu machen.

Professionelle CAD Programme für Linux
Es sind viele umfangreiche Linux CAD Lösungen auf dem Markt, die sich für den professionellen Bereich eignen. Sie verfügen über 3D-Renderer, DWG-Unterstützung, dynamischer Bemaßungsanzeige, AutoLISP und einem Script-Rekorder. Gleichfalls können PDF Dateien eingefügt werden. Für diese Programme kann man in der Regel eine Demo Version herunterladen, so dass man sich vor dem Kauf genau über die Leistungsweise der Software informieren kann. Diese Demos kann man für dreißig Tage testen und sich somit ein gutes Bild davon machen, ob einem das Programm zusagt, bevor man sich für diese Investition entscheidet.

Linux Cad wird in vielen Bereichen eingesetzt
Cad Programme sind heute in vielen Branchen ein Plus, das viele Arbeiten schneller und präziser gestaltet. In Architektur, Maschinenbau oder Platinenlayout haben Cad Programme schon lange ihren Platz. Aber auch in den Bereichen von Statistik, Mathematik und Chemie haben heute viele Benutzer ein Linux System installiert und können mit dem Linux Cad eine wertvolle Erweiterung ihrer Software Programme vornehmen.

Midnight Commander – Dateimanager mit vielen Extras

Der Midnight Commander, kurz auch mc genannt (mit diesem Befehl wird er auch von der Konsole aus aufgerufen), ist ein unverzichtbares Hilfsmittel jedes Linux-Admin und Users, der mit der Kommandozeile arbeitet. Er benötigt keine grafische Oberfläche, sondern läuft auf dem Terminal und stellt trotzdem eine überwältigende Vielzahl von Optionen zur Verfügung. Er wurde analog zu dem unter Windows gebräuchlichen Norton Commander entwickelt.

 

Aufbau und Struktur des Midnight Commander
Anders als viele der Dateimanager mit grafischer Oberfläche besitzt der Midnight Commander einen zweigeteilten Bildschirm. Auf der linken Seite wird ein Verzeichnis mit den dazu gehörenden Dateien gezeigt, auf der rechten Seite befindet sich ein anderes Paneel mit einem weiteren Verzeichnis. Durch diese Anordnung wird ein einfaches Kopieren, Löschen, Vergleichen und Arbeiten mit mehreren Ordner möglich. Zwischen den Paneelen wird mit der Tab-Taste gewechselt, die am häufigsten gebrauchten Funktionen können über die F-Tasten aufgerufen werden. Die Kurzbeschreibung der einzelnen Nummern ist ganz unten am Bildschirm eingeblendet. Besonders komfortabel ist jedoch die Bedienung mit der Maus, die durch die Installation der Schnittstelle GPM möglich wird. Auf diese Weise lässt sich der Midnight Commander fast genau so einfach wie seine grafischen Pendants bedienen.

Extras und Zusatzfunktionen
Eine der Vorteile des Programms ist seine Vielseitigkeit. So kann durch verschiedene Verzeichnisse gescrollt werden, während unten immer noch eine Konsole zum Eintippen von Befehlen zur Verfügung gestellt wird. Über Menus sind verschiedene Optionen abrufbar, darunter z.B. das Packen und Entpacken von Dateien und Verzeichnissen oder die Suche nach Namen entweder global oder im lokalen Ordner. Ebenfalls besonders bemerkenswert ist der in dem Dateimanager integrierte Editor, der es ermöglicht, aus den Fenstern heraus auf einfache Weise Konfigurationsdateien umzuschreiben oder Notizen zu erstellen. Diese Möglichkeit ist besonders für Anwender hilfreich, die mit den für ihre Komplexität und Unbedienbarkeit berüchtigten Texteditoren VI und VIM Probleme haben. An weiteren Funktionen weist der Midnight Commander umfangreiche Zugriffsmöglichkeiten auf Netzwerke auf, so z.B. der einen ftp-Client. Einer der unschlagbaren Vorteile ist, dass ebenfalls über Netzwerk und insbesondere über die Secure Shell (SSH) auf den Commander zugegriffen werden kann. Er bietet somit ein Universalwerkzeug für Server ohne eine grafische Administration wie Webmin, Plesk oder Direct Admin.

HTTP Tunnel – Firewall umgehen mit Linux

Eine Firewall blockt die Verbindungen eines Rechners aus einem Netzwerk in ein anderes ab. Dazu sperrt sie bestimmte Netzwerkadressen oder lässt Verbindungen nur über gewisse Ports zu. Eine gängige Lösung, diese Sperre zu umgehen, stellen Tunnel dar. Bei dieser Vorgehensweise werden Protokolle über offene Ports umgeleitet und vom Server wieder auf den ursprünglichen Port zurück gelenkt.

 

Weiterleitungen von Ports und Tunnel
Will ein User eine Firewall umgehen, so wird er zuerst versuchen, einen gesperrten Port auf einen geöffneten umzuleiten (Port Forwarding). Auf der Serverseite wird der Port dann entweder in der Konfiguration umgestellt oder von demselben Programm wieder auf den Ausgangsport verwiesen. Der am häufigsten benutzte Port dafür ist Http mit der Nummer 80, auf dem sowohl Webserver wie Apache als auch die Clients wie die gängigen Browser Firefox, Internet Explorer und Opera laufen. Dies funktioniert jedoch nur, wenn die Firewall die Daten nicht analysiert (sniffing). In einem solchen Fall wird sie sie zurückweisen, weil die Daten nicht mit dem HTTP-Protokoll konform sind, und es kommt keine Verbindung zustande. In einem solchen Fall ist es notwendig, einen HTTP Tunnel zu nutzen. Sie konvertieren die Daten in ein den Regeln entsprechendes Format. Die dadurch erzeugten Pakete können die Firewall problemlos passieren, der Server wandelt sie wieder in ihre ursprüngliche Form zurück und sendet sie weiter.

Für Tunnel geeignete Programme
Es gibt Programme, die bereits einen Tunnel fest in ihrem Befehlssatz eingebaut haben. Dazu gehört zum Beispiel die in allen Linuxdistributionen vertretenen und allgemein verbreiteten Pakete OpenSSH und OpenVPN. Hier wird das Tunneln eines beliebigen Ports durch das einfache Anhängen von Optionen ermöglicht, andere Programme können dann im lokalen Netzwerk auf den entsprechenden Dienst zugreifen. Speziell für den Einsatz mit HTTP konzipiert sind hingegen andere Anwendungen, unter denen der GNU HTTP Tunnel den prominenteste Vertreter darstellt. Er ist speziell auf die Verwendung mit restriktiven Firewalls ausgerichtet und verbindet eine einfache Konfiguration mit hoher Effizienz. Darüber hinaus ermöglicht er auch Verbindungen über Proxyserver zu dem angewählten Zielrechner. Eine weitere Lösung ist das Programm HTTP Tunnel, das trotz des fast gleichlautenden Namens eine eigenständige Entwicklung ist. Es ist in Perl geschrieben, zusätzlich gibt es eine Version in PHP für Webserver und für Windows bereits kompilierte Binaries.

DansGuardian – Der Contentfilter

Ein Contentfilter – das Wort “Content” stammt aus dem Englischen und bedeutet “Inhalt” – sperrt bestimmt Webseiten, die beispielsweise anstößige, illegale oder jugendgefährdende Informationen enthalten. Er ist konfigurierbar und ermöglicht die Kontrolle über Webseiten und Emails. Gefiltert wird beim Auftreten bestimmter Wörter, typischer Wortgruppen, Bilder oder Links.

 

Textkontrolle mit Wörterbuch
Der Web-Contentfilter Dansguardian ist eine Software, die in C++ für Linux/Unix-Server programmiert wurde. Zumeist wird der Contentfilter einem Proxy-Server, beispielsweise Squid, vorgeschaltet. Er ist einfach zu installieren und arbeitet schnell. Im Softwarepaket sind das Programm Dansguardian, ein Wörterbuch und eine Konfigurationsdatei enthalten. Zuerst prüft der Dansguardian, ob die Dateiendung des angeforderten Files erlaubt ist. Weiter untersucht er den Mimetype, ob dieser erlaubt ist. Danach durchsucht das Programm die in der Webseite enthaltenen Text nach den Wörtern, die im Wörterbuch enthalten sind. Zeitgleich addiert es die Bewertung für das entsprechende Wort. Nach Erreichen einer bestimmten Anzahl – die Schmerzgrenze – wird ein vorher definiertes HTML-File auf dem Bildschirm des Client-Computers angezeigt.

Konfigurierbarer Cache
Webseiten, die ausdrücklich erlaubt sind – serverseitig oder clientseitig – werden ungeprüft an den Browser gesendet. Das Wörterbuch selbst ist eine ASCII-Datei und kann vom Administrator editiert werden. Gesperrte URL’s können ebenfalls eingetragen werden. Webseiten, die akzeptiert worden sind, befinden sich in einem konfigurierbaren Cache. Das Logbuch für den DansGuardian wird in der Datei access.log geführt. Die aktuelle Version des DansGuardian 2.12.0.0 ist seit 2011 auf dem Markt.

Was ist Debian

Das Debian-Projekt wurde durch Ian Murdock am 16. August 1993 ins Leben gerufen. Heute arbeiten über 1000 Personen mit, die das System zusammenstellen. Debian ist eine der wenigen Distributionen, die sich selbst GNU/Linux nennen (siehe GNU/Linux-Namensstreit). Das Debian-Projekt folgt damit der Auffassung der Free Software Foundation, dass das Linux genannte Betriebssystem eine Variante des GNU-Systems ist. Debian-Entwickler kann jeder werden, der das sogenannte New-Maintainer-Verfahren erfolgreich durchläuft, das die Bewerber unter anderem darauf testet, ob sie die Ideologie des Projekts teilen.

Der Name der Distribution leitet sich von den Vornamen des Debian-Gründers Ian Murdock und seiner Ex-Frau Deborah ab.

Das System ist bekannt für seine Paketverwaltung Dpkg und dessen Frontend APT. Mit diesen ist es möglich, alte Versionen von Debian GNU/Linux durch aktuelle zu ersetzen oder neue Softwarepakete zu installieren. Sie sind ebenfalls dafür zuständig, alle von einem Programm benötigten Abhängigkeiten aufzulösen, also alle Programmpakete zu laden und zu installieren, welche die gewünschte Software benötigt.

CentOS 6.3

Linux ist als Betriebssystem mittlerweile stark verbreitet und hat sich in unterschiedlichsten Bereichen längst durchgesetzt. Vor allem bei versierten Computernutzern und in professionellen Anwendungen ist Linux kaum noch weg zu denken. Dabei schätzen die Nutzer zum einen den riesigen Funktionsumfang und die individuelle Anpassungsfähigkeit sowie auf der anderen Seite die niedrigen Kosten der Software. Denn Linux ist eine Open Source Software und zum Teil völlig kostenlos erhältlich. Allerdings gibt es auch so genannte kommerzielle Linux Distributionen, die das Betriebssystem zum Kauf anbieten und dafür professionellen Support und Kontinuität liefern. Eine der bekanntesten professionellen Linux Distributionen ist Red-Hat Linux, das gerade in Unternehmen sehr weit verbreitet ist. Möchten Sie allerdings kein Geld für eine Red-Hat Distribution ausgeben, aber dennoch die Funktionen von Red-Hat einsetzen, bietet sich für Sie CentOS 6.3 an. Dies ist ein fast 100 Prozent kompatibler Nachbau der aktuellen Red-Hat Distribution, den Sie kostenlos aus dem Internet downloaden können. Allerdings müssen Sie auf einen professionellen Support verzichten, können aber alle Anwendungen, die auch auf einer Red-Hat Distribution laufen, nutzen. Im Folgenden ein kurzer Überblick über die aktuelle CentOS 6.3 Version.

Der Funktionsumfang von CentOS 6.3

Das Entwicklerteam strebt bei CentOS die hundertprozentige Kompatibilität zur Vorlage Red-Hat an. So sind bis auf wenige Ausnahmen alle Funktionen aus dem Original auch in CentOS vorhanden. Zudem ist es binärkompatibel zum Red-Hat Enterprise Linux, was bedeutet, dass gleiche Software auf beiden Systemen genutzt werden kann und zuvor nicht durch den Nutzer neu kompiliert werden muss.

Die Neuerungen von CentOS 6.3

Die aktuellste CentOS Version lehnt sich, an die Red-Hat Distribution RHEL 6.3 an und hat fast gleiche Neuerungen zu bieten wie das Original. Das freie Office Paket OpenOffice 3.2 wurde gegen den Nachfolger LibreOffice 3.4 ausgetauscht. Auch ein ganzer Schwung an Hardwaretreibern wurde aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Vor allem auch die neuen Virtualisierungstools von Red-Hat sind nun ebenfalls in CentOS enthalten.

Unterschiede zwischen CentOS und Red-Hat

Natürlich wird man niemals eine 100-prozentige Kompatibilität zum Original erreichen. Sie werden allerdings erstaunt sein, wie ähnlich beide Systeme funktionieren. Allerdings können sich einzelne Anwendungen durchaus unterschiedlich verhalten, da zum Beispiel der optionale Red-Hat Kernel dem aktuellen CentOS nicht beiliegt.

Neuigkeiten aus der Welt von openSUSE

Wenn es bei Linux auf Unterstützung ankommt, dann wird nicht zuletzt mit openSUSE gerechnet. Das openSUSE-Projekt ist dafür bekannt, dass es den Einsatz von Linux-Betriebssystemen fördert, wo immer es nur kann. Auf diese Weise ist eine der größten Linux-Distributionen weltweit entstanden.

Linux Distributationen – Welche gibts?

In der Computerwelt gibt es bereits seit Jahren einen regelrechten Glaubenskrieg der Betriebssysteme. Neben den bekanntesten, Windows und Mac OS, die beide kommerziell sind und von denen letzteres sogar nur auf Apple-Systemen lauffähig ist, gibt es auch noch Linux. Linux basiert auf dem Unix-System, genauso wie Mac OS, was beide Systeme in Grundsätzen recht ähnlich macht. Was Linux hingegen so anders macht als alle anderen Betriebssysteme ist die Open Source Philosophie. So sind die Linux Distributionen kostenlos im Internet erhältlich, der User kann sehr systemnah arbeiten und praktisch auf alle Einzelheiten des Systems selbst zugreifen. Da es aber unzählige verschiedener Distributionen gibt, ist es nicht leicht für den Nutzer, die passende auszuwählen.

 

Die passende Linux Distro finden
Für fast jeden Nutzer, der sich gelegentlich mit dem Thema Betriebssysteme auseinander setzt, ist die Linux Distro Ubuntu ein Begriff. Einsteiger freundlich und mit großem Funktionsumfang ist diese Distribution für so gut wie jeden Nutzer geeignet. Selbst Unternehmen nutzen sie! Es gibt etliche Tutorials und eine große Community, die bei Problemen und Fragen helfen kann. Weniger für Anfänger und mehr für Kenner geeignet ist die sehr stabile, aber auch etwas in die Jahre gekommene Linux Distro Debian ein guter weg. Bei Installation und Wartung wird man weniger stark unterstützt als beispielsweise in Ubuntu, dafür läuft das System seit Jahren problemlos. Außerdem wird Debian im Gegensatz zu einigen anderen Distributionen nicht von Firmen betrieben, sondern basiert lediglich auf der Mitarbeit von Freiwilligen aus der ganzen Welt.

Für speziellere Ansprüche
Wer beispielsweise lieber auf dem Computer spielen möchte, für den lohnt sich ein Blick auf Ultimate Linux Gamer. Auf der DVD werden bereits einige kostenlose Spiele mitgeliefert und über das enthaltene “PlayOnLinux” lassen sich verschiedene Windows Anwendungen auf dem Rechner installieren. Sabayon Linux hingegen lässt sich stark an den jeweiligen Rechner anpassen, zusätzlich wird das XBMC Media Center mitgeliefert. Verschiedene Versionen erlauben verschiedene Grade der persönlichen Anpassung, wobei die Core Version ganz klar an Erfahrene Linux-Nutzer gerichtet ist. Sie bietet die Möglichkeit das System ganz nach den eigenen Vorstellungen aufzubauen. Neben diesen Linux Distributionen gibt es im Prinzip noch hunderte andere, die für jeden Nutzer die passenden Features bieten dürften.

OpenLDAP für Linux

OpenLDAP ist, wenn man so will, das Linux Gegenstück zum Microsoft Verzeichnisdienst Active Directory, welcher gleichermaßen eine LDAP-Implementation ist. Das Kürzel LDAP steht für Lightweight Directory Access Protocol. Wie der Name bereits impliziert handelt es sich dabei um ein einfaches Client-Server Protokoll für den Zugriff auf Verzeichnisdienste, speziell X.500-basierte Verzeichnisdienste. LDAP läuft über TCP/IP oder andere verbindungsorientierte Übertragungsdienste. LDAP wird in RFC2251 “The Lightweight Directory Access Protocol (v3)” definiert.

 

Aufgabe und Funktion von OpenLDAP
Ein Verzeichnis im LDAP-Kontext ähnelt einer gewöhnlichen Datenbank, enthält aber tendenziell mehr beschreibende, auf entsprechenden Attributen basierende Informationen. Die enthaltenen Daten werden im Allgemeinen weitaus häufiger gelesen, als dass in das Verzeichnis geschrieben wird. Directories sind dahingehend optimiert, möglichst schnell auf gehäuft auftretende Nachschlage- oder Suchoperationen zu reagieren. Meist verfügen sie über Mittel und Wege, die enthaltenen Informationen möglichst breit zu replizieren, um eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit bei gleichzeitig schnellen Antwortzeiten zu gewährleisten.

Download und Installation von OpenLDAP für Linux
Das OpenLDAP Software Packlage enthält den Standalone LDAP Daemon slapd, sowie slurpd, den zugehörigen Standalone Update Replication Daemon. Sobald dessen Anforderungen hinsichtlich bereits installierter Software Komponenten erfüllt sind, müssen zunächst die notwendigen Konfigurationseinstellungen auf LDAP für Linux angewandt werden. Im Anschluss erfolgt das Making des Software-Pakets, und schließlich die Installation und Inbetriebnahme. Nach dem Download der müssen Sie die heruntergeladene Distribution aus der komprimierten Archiv-Datei entpacken und in das Wurzelverzeichnis des entpackten Archivs wechseln:

gunzip -c openldap-OLVERSION.tgz | tar xf -
cd openldap-OLVERSION

OLVERSION ist hierbei mit dem Versionsnamen des jeweiligen Release zu ersetzen. Nun sollten Sie sich die enthaltenen Dokumente README und INSTALL durchlesen und die darin enthaltenen Informationen hinsichtlich Software Voraussetzungen und Installationsprozedur zur Kenntnis nehmen und mit dem jeweiligen System, auf dem OpenLDAP installiert werden soll, abgleichen.

Benötigte Software für die Installation von OpenLDAP
OpenLDAP Software basiert auf verschiedenen, von Dritten zur Verfügung gestellten Software Paketen. Abhängig von der Funktionalität, die Sie von OpenLDAP erwarten, müssen Sie gegebenenfalls weitere Software Komponenten installieren bevor Sie mit der eigentlichen Installation des Verzeichnisdienstes beginnen können. Eine Liste der erforderlichen Pakete findet sich im README Dokument der entpackten LDAP Distribution. Installieren Sie alle dort aufgeführten Packages entsprechend der beigefügten Hinweise zur Installation.

VNC für Linux

Hinter der Abkürzung VNC verbirgt sich der Begriff Virtual Network Computing und bezeichnet eine Software, mit der man fremde Rechner fernsteuern bzw. sich den Desktop des entfernten Rechners am eigenen Bildschirm anzeigen kann. VNC fällt damit in die Kategorie der Remoteadministrationsprogramme. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Softwaredistributionen von VNC, viele davon mit kostenloser GNU Lizenz, einige auch kostenfrei. Die bekanntesten VNC Versionen sind RealVNC, TightVNC und UltraVNC. Die große Stärke gegenüber anderen Programmen ist, dass man VNC als plattformunabhängig bezeichnen kann, da die Software so gut wie für alle derzeit gängigen Betriebssysteme verfügbar ist. Selbst die verschiedenen Smartphone Betriebssysteme bilden hier keine Ausnahme.

 

Die Funktionsweise von VNC für Linux
Natürlich sind auch für Linux VNC Versionen verfügbar. Alle haben gemeinsam, dass es sich um Client-Server basierende Kommunikation handelt. D.h. es gibt jeweils eine Client- und eine Serverversion von VNC. Die Serverversion läuft auf dem Rechner, der ferngesteuert werden soll, die Client Version dient zur Fernsteuerung selbst. In der Regel installiert man allerdings beide Versionen auf einem Rechner. So auch bei VNC für Linux.

Wie setzt man VNC zur Remoteadministration ein
Möchte man nun einen Rechner fernsteuern, muss zunächst der VNC Server dort gestartet werden. In der Regel konfiguriert man auch ein Passwort, damit der Zugang vor fremden Fernsteuerversuchen gesichert ist. Nun kann man auf dem eigenen Rechner den VNC Client starten und sich über die IP-Adresse des entfernten PCs verbinden. Nach Eingabe des Passworts, bekommt man nun den Bildschirm dieses Rechners angezeigt und kann diesen bedienen als säße man selbst davor.

Die benötigte Netzwerkkonfiguration
Eine gewisse Hürde stellt allerdings oft die Netzwerkkonfiguration dar. Da in der Regel die Internetrouter keinen Verbindungsversuch von außen zulassen, muss man vor der Nutzung von VNC eine entsprechende Portweiterleitungsregel einrichten. Am besten tut man dies auf dem eigenen Router, da man hier den besten Zugriff hat. Den eigenen Client lässt man dann im Client-Listen-Mode laufen und bittet den entfernten Nutzer mit seinem Server eine Verbindung aufzubauen. Dadurch wird auf dem Remote-Router keine Portweiterleitung benötigt, da ausgehende Verbindungen in der Regel erlaubt sind. Für den Verbindungsaufbau vom Remote-Rechner aus gibt es so genannte Single-Click-Lösungen, bei denen der Nutzer den Verbindungsaufbau mit einem einzigen Mausklick starten kann. Alle weiteren benötigten Infos und Konfigurationen sind bereits im Single-Click-Modul vorkonfiguriert.

CAD Programme unter Linux

Die Installation von Linux als Betriebssystem ist einfach und ermöglicht dem Benutzer vielfältige Kombinationen, in denen er mit Mutimedia Tools, Textverarbeitung und Tabellenprogramme so verbinden kann, wie er es für seine täglichen Notwendigkeiten braucht. Schwieriger wird es jedoch, wenn eine bestimmte Software, wie zum Beispiel ein AutoCad Programm zum Einsatz gebracht werden soll. Die Programme, die auf eine Windows Umgebung zugeschnitten sind, können in der Regel nicht mit Linux genutzt werden. Darum sollten Linux Benutzer sich für eine Reihe von Linux Cad Programmen interessieren.

 

Linux CAD zum Downloaden
Linux Benutzer haben heute die Möglichkeit, ein CAD Programm, das für ihr Betriebssystem geeignet ist, ganz einfach über das Internet downzuloaden. Dabei kann man zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten aussuchen. Viele dieser Linux Cad Programme können kostenlos vom Internet heruntergeladen werden. Sie gewähren dem Benutzer die Möglichkeit, Zeichnungen anzufertigen. Viele Versionen sind auch für Anfänger geeignet und man kann sich in kurzer Zeit relativ leicht in die Programme einarbeiten. Layouts und Schaltpläne, sowie andere Zeichnungen lassen sich in 2D und auch in 3D erstellen. Diese Linux Cad Programme eignen sich für viele Anwendungen und dienen auch dazu, sich mit CAD Programmen vertraut zu machen.

Professionelle CAD Programme für Linux
Es sind viele umfangreiche Linux CAD Lösungen auf dem Markt, die sich für den professionellen Bereich eignen. Sie verfügen über 3D-Renderer, DWG-Unterstützung, dynamischer Bemaßungsanzeige, AutoLISP und einem Script-Rekorder. Gleichfalls können PDF Dateien eingefügt werden. Für diese Programme kann man in der Regel eine Demo Version herunterladen, so dass man sich vor dem Kauf genau über die Leistungsweise der Software informieren kann. Diese Demos kann man für dreißig Tage testen und sich somit ein gutes Bild davon machen, ob einem das Programm zusagt, bevor man sich für diese Investition entscheidet.

Linux Cad wird in vielen Bereichen eingesetzt
Cad Programme sind heute in vielen Branchen ein Plus, das viele Arbeiten schneller und präziser gestaltet. In Architektur, Maschinenbau oder Platinenlayout haben Cad Programme schon lange ihren Platz. Aber auch in den Bereichen von Statistik, Mathematik und Chemie haben heute viele Benutzer ein Linux System installiert und können mit dem Linux Cad eine wertvolle Erweiterung ihrer Software Programme vornehmen.

Midnight Commander – Dateimanager mit vielen Extras

Der Midnight Commander, kurz auch mc genannt (mit diesem Befehl wird er auch von der Konsole aus aufgerufen), ist ein unverzichtbares Hilfsmittel jedes Linux-Admin und Users, der mit der Kommandozeile arbeitet. Er benötigt keine grafische Oberfläche, sondern läuft auf dem Terminal und stellt trotzdem eine überwältigende Vielzahl von Optionen zur Verfügung. Er wurde analog zu dem unter Windows gebräuchlichen Norton Commander entwickelt.

 

Aufbau und Struktur des Midnight Commander
Anders als viele der Dateimanager mit grafischer Oberfläche besitzt der Midnight Commander einen zweigeteilten Bildschirm. Auf der linken Seite wird ein Verzeichnis mit den dazu gehörenden Dateien gezeigt, auf der rechten Seite befindet sich ein anderes Paneel mit einem weiteren Verzeichnis. Durch diese Anordnung wird ein einfaches Kopieren, Löschen, Vergleichen und Arbeiten mit mehreren Ordner möglich. Zwischen den Paneelen wird mit der Tab-Taste gewechselt, die am häufigsten gebrauchten Funktionen können über die F-Tasten aufgerufen werden. Die Kurzbeschreibung der einzelnen Nummern ist ganz unten am Bildschirm eingeblendet. Besonders komfortabel ist jedoch die Bedienung mit der Maus, die durch die Installation der Schnittstelle GPM möglich wird. Auf diese Weise lässt sich der Midnight Commander fast genau so einfach wie seine grafischen Pendants bedienen.

Extras und Zusatzfunktionen
Eine der Vorteile des Programms ist seine Vielseitigkeit. So kann durch verschiedene Verzeichnisse gescrollt werden, während unten immer noch eine Konsole zum Eintippen von Befehlen zur Verfügung gestellt wird. Über Menus sind verschiedene Optionen abrufbar, darunter z.B. das Packen und Entpacken von Dateien und Verzeichnissen oder die Suche nach Namen entweder global oder im lokalen Ordner. Ebenfalls besonders bemerkenswert ist der in dem Dateimanager integrierte Editor, der es ermöglicht, aus den Fenstern heraus auf einfache Weise Konfigurationsdateien umzuschreiben oder Notizen zu erstellen. Diese Möglichkeit ist besonders für Anwender hilfreich, die mit den für ihre Komplexität und Unbedienbarkeit berüchtigten Texteditoren VI und VIM Probleme haben. An weiteren Funktionen weist der Midnight Commander umfangreiche Zugriffsmöglichkeiten auf Netzwerke auf, so z.B. der einen ftp-Client. Einer der unschlagbaren Vorteile ist, dass ebenfalls über Netzwerk und insbesondere über die Secure Shell (SSH) auf den Commander zugegriffen werden kann. Er bietet somit ein Universalwerkzeug für Server ohne eine grafische Administration wie Webmin, Plesk oder Direct Admin.

HTTP Tunnel – Firewall umgehen mit Linux

Eine Firewall blockt die Verbindungen eines Rechners aus einem Netzwerk in ein anderes ab. Dazu sperrt sie bestimmte Netzwerkadressen oder lässt Verbindungen nur über gewisse Ports zu. Eine gängige Lösung, diese Sperre zu umgehen, stellen Tunnel dar. Bei dieser Vorgehensweise werden Protokolle über offene Ports umgeleitet und vom Server wieder auf den ursprünglichen Port zurück gelenkt.

 

Weiterleitungen von Ports und Tunnel
Will ein User eine Firewall umgehen, so wird er zuerst versuchen, einen gesperrten Port auf einen geöffneten umzuleiten (Port Forwarding). Auf der Serverseite wird der Port dann entweder in der Konfiguration umgestellt oder von demselben Programm wieder auf den Ausgangsport verwiesen. Der am häufigsten benutzte Port dafür ist Http mit der Nummer 80, auf dem sowohl Webserver wie Apache als auch die Clients wie die gängigen Browser Firefox, Internet Explorer und Opera laufen. Dies funktioniert jedoch nur, wenn die Firewall die Daten nicht analysiert (sniffing). In einem solchen Fall wird sie sie zurückweisen, weil die Daten nicht mit dem HTTP-Protokoll konform sind, und es kommt keine Verbindung zustande. In einem solchen Fall ist es notwendig, einen HTTP Tunnel zu nutzen. Sie konvertieren die Daten in ein den Regeln entsprechendes Format. Die dadurch erzeugten Pakete können die Firewall problemlos passieren, der Server wandelt sie wieder in ihre ursprüngliche Form zurück und sendet sie weiter.

Für Tunnel geeignete Programme
Es gibt Programme, die bereits einen Tunnel fest in ihrem Befehlssatz eingebaut haben. Dazu gehört zum Beispiel die in allen Linuxdistributionen vertretenen und allgemein verbreiteten Pakete OpenSSH und OpenVPN. Hier wird das Tunneln eines beliebigen Ports durch das einfache Anhängen von Optionen ermöglicht, andere Programme können dann im lokalen Netzwerk auf den entsprechenden Dienst zugreifen. Speziell für den Einsatz mit HTTP konzipiert sind hingegen andere Anwendungen, unter denen der GNU HTTP Tunnel den prominenteste Vertreter darstellt. Er ist speziell auf die Verwendung mit restriktiven Firewalls ausgerichtet und verbindet eine einfache Konfiguration mit hoher Effizienz. Darüber hinaus ermöglicht er auch Verbindungen über Proxyserver zu dem angewählten Zielrechner. Eine weitere Lösung ist das Programm HTTP Tunnel, das trotz des fast gleichlautenden Namens eine eigenständige Entwicklung ist. Es ist in Perl geschrieben, zusätzlich gibt es eine Version in PHP für Webserver und für Windows bereits kompilierte Binaries.

DansGuardian – Der Contentfilter

Ein Contentfilter – das Wort “Content” stammt aus dem Englischen und bedeutet “Inhalt” – sperrt bestimmt Webseiten, die beispielsweise anstößige, illegale oder jugendgefährdende Informationen enthalten. Er ist konfigurierbar und ermöglicht die Kontrolle über Webseiten und Emails. Gefiltert wird beim Auftreten bestimmter Wörter, typischer Wortgruppen, Bilder oder Links.

 

Textkontrolle mit Wörterbuch
Der Web-Contentfilter Dansguardian ist eine Software, die in C++ für Linux/Unix-Server programmiert wurde. Zumeist wird der Contentfilter einem Proxy-Server, beispielsweise Squid, vorgeschaltet. Er ist einfach zu installieren und arbeitet schnell. Im Softwarepaket sind das Programm Dansguardian, ein Wörterbuch und eine Konfigurationsdatei enthalten. Zuerst prüft der Dansguardian, ob die Dateiendung des angeforderten Files erlaubt ist. Weiter untersucht er den Mimetype, ob dieser erlaubt ist. Danach durchsucht das Programm die in der Webseite enthaltenen Text nach den Wörtern, die im Wörterbuch enthalten sind. Zeitgleich addiert es die Bewertung für das entsprechende Wort. Nach Erreichen einer bestimmten Anzahl – die Schmerzgrenze – wird ein vorher definiertes HTML-File auf dem Bildschirm des Client-Computers angezeigt.

Konfigurierbarer Cache
Webseiten, die ausdrücklich erlaubt sind – serverseitig oder clientseitig – werden ungeprüft an den Browser gesendet. Das Wörterbuch selbst ist eine ASCII-Datei und kann vom Administrator editiert werden. Gesperrte URL’s können ebenfalls eingetragen werden. Webseiten, die akzeptiert worden sind, befinden sich in einem konfigurierbaren Cache. Das Logbuch für den DansGuardian wird in der Datei access.log geführt. Die aktuelle Version des DansGuardian 2.12.0.0 ist seit 2011 auf dem Markt.

Was ist Debian

Das Debian-Projekt wurde durch Ian Murdock am 16. August 1993 ins Leben gerufen. Heute arbeiten über 1000 Personen mit, die das System zusammenstellen. Debian ist eine der wenigen Distributionen, die sich selbst GNU/Linux nennen (siehe GNU/Linux-Namensstreit). Das Debian-Projekt folgt damit der Auffassung der Free Software Foundation, dass das Linux genannte Betriebssystem eine Variante des GNU-Systems ist. Debian-Entwickler kann jeder werden, der das sogenannte New-Maintainer-Verfahren erfolgreich durchläuft, das die Bewerber unter anderem darauf testet, ob sie die Ideologie des Projekts teilen.

Der Name der Distribution leitet sich von den Vornamen des Debian-Gründers Ian Murdock und seiner Ex-Frau Deborah ab.

Das System ist bekannt für seine Paketverwaltung Dpkg und dessen Frontend APT. Mit diesen ist es möglich, alte Versionen von Debian GNU/Linux durch aktuelle zu ersetzen oder neue Softwarepakete zu installieren. Sie sind ebenfalls dafür zuständig, alle von einem Programm benötigten Abhängigkeiten aufzulösen, also alle Programmpakete zu laden und zu installieren, welche die gewünschte Software benötigt.

Multi Media Bar

Zurück
CentOS 6.3

Linux ist als Betriebssystem mittlerweile stark verbreitet und hat sich in...

Neuigkeiten aus der Welt von openSUSE

Wenn es bei Linux auf Unterstützung ankommt, dann wird nicht zuletzt mit openSUSE...

Linux Distributationen – Welche gibts?

In der Computerwelt gibt es bereits seit Jahren einen regelrechten Glaubenskrieg der...

OpenLDAP für Linux

OpenLDAP ist, wenn man so will, das Linux Gegenstück zum Microsoft Verzeichnisdienst...

VNC für Linux

Hinter der Abkürzung VNC verbirgt sich der Begriff Virtual Network Computing und...

CAD Programme unter Linux

Die Installation von Linux als Betriebssystem ist einfach und ermöglicht dem Benutzer...

Midnight Commander – Dateimanager mit vielen Extras

Der Midnight Commander, kurz auch mc genannt (mit diesem Befehl wird er auch von der...

HTTP Tunnel – Firewall umgehen mit Linux

Eine Firewall blockt die Verbindungen eines Rechners aus einem Netzwerk in ein anderes...

DansGuardian – Der Contentfilter

Ein Contentfilter – das Wort “Content” stammt aus dem Englischen und...

Was ist Debian

Das Debian-Projekt wurde durch Ian Murdock am 16. August 1993 ins Leben gerufen. Heute...